Musterfall
Angebotsprüfung im Maschinenbau
Musterfall, keine Kundenreferenz. Alle Zahlen beruhen auf frei gewählten Modellannahmen und nicht auf einer gemessenen Kundenbeziehung.
Ausgangslage und Vorgehen
Musterfall, keine Kundenreferenz
Dieser Fall ist ein Musterfall und keine Referenz eines konkreten Kunden. Alle Zahlen beruhen auf frei gewählten, konservativen Modellannahmen, nicht auf einer gemessenen Kundenbeziehung.
Ausgangslage
Ein Angebot durchläuft in vielen Maschinenbaubetrieben mehrere Abteilungen, bevor es an den Kunden geht: technische Machbarkeit, Kalkulation, Lieferzeiten und interne Freigabe. Die relevanten Angaben stecken in Anfragen, technischen Zeichnungen und Stücklisten, die nicht immer im selben Format vorliegen. Wer diese Angaben von Hand zusammensucht und abgleicht, verliert Zeit an Suche und Nacherfassung statt an die eigentliche fachliche Prüfung.
System
Eingehende Anfragen und Anhänge werden vorsortiert, relevante Angaben wie Mengen, Termine und technische Kennwerte extrahiert und ein strukturierter Entwurf für die Angebotsprüfung erstellt. Der Entwurf enthält die extrahierten Angaben mit Verweis auf ihre Quelle im Ausgangsdokument, damit die Fachperson sie schnell gegenprüfen kann. Bevor ein Angebot oder eine Rückfrage an den Kunden geht, sieht eine benannte Person Entwurf, Quellen und Unterschied zum bisherigen Stand und gibt frei; die Übergabe in das bestehende Kalkulationssystem erfolgt erst nach dieser Freigabe.
Kennzahlen (Musterfall)
Bei einer Modellannahme von 120 Prüfvorgängen im Monat, 25 Minuten Bearbeitungszeit je Vorgang, einem internen Stundensatz von 55 Euro, einer Fehlerquote von 12 Prozent und Kosten von 150 Euro je Fehler ergeben sich rechnerisch 50 Bearbeitungsstunden und 4.910 Euro Aufwand im Monat ohne Automatisierung. Mit einem konservativ angenommenen Automatisierungsgrad von 35 Prozent sinkt der rechnerische Aufwand auf 32,5 Stunden und 3.191,50 Euro, eine Ersparnis von 1.718,50 Euro im Monat. Diese Werte sind eine Modellrechnung mit frei gewählten Eingaben, keine Messung aus einem laufenden Projekt. Im tatsächlichen Pilot ersetzen gemessene Werte aus Baseline und Nachmessung diese Annahmen, wie in der Abnahme vorgesehen.
Welche Systeme angebunden werden
Anfragen kommen typischerweise per M365 Mail oder Gmail, Angaben lassen sich als CSV oder Excel übergeben, ein Webhook kann das bestehende Kalkulationssystem ansprechen. Was darüber hinausgeht, ist eine Sonderintegration und wird separat geschätzt.
Was der Mensch freigibt
Eine benannte Person sieht Entwurf, Quellen und Unterschied zum bisherigen Stand und gibt frei, bevor ein Angebot oder eine Rückfrage an den Kunden geht.
So lesen Sie die Beispielzahl
Die Zahlen in der Tabelle sind das Ergebnis dieser Rechnung: Vorgänge mal Bearbeitungszeit mal Stundensatz plus Fehlerkosten, davon der angenommene Automatisierungsgrad als Ersparnis. Mit eigenen Werten rechnen Sie im Nutzenrechner auf der Startseite. Wie ein Pilot gemessen und abgenommen wird, steht im Beitrag Postfach-Automatisierung: was nach vier Wochen Pilot messbar ist. Das Angebot dazu finden Sie unter Leistungen.
Modellwerte vorher/nachher
| Kennzahl | Vorher | Nachher | Quelle |
|---|---|---|---|
| Bearbeitungszeit je Angebotsprüfung (Musterfall) | 50 Stunden/Monat | 32,5 Stunden/Monat | Musterfall, konservative Modellannahme; Automatisierungsgrad 35 % |
| Aufwand je Monat (Musterfall) | 4.910 € | 3.191,50 € | Musterfall, konservative Modellannahme |
Nächste Schritte
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